Dienstag, 7. Juli 2009

Von unnützem Zeug, Fisch und guter Stimmung




4:40 Uhr, der Wecker klingelt, ich total verballert. Kurzum aus dem Bett gestürzt und ab ins Bad. Dusche, normales Programm, neu beflügelt in die Küche - kein Hunger. Nochmal überprüft ob alles wichtige im Rucksack ist und los gehts zur Bushaltestelle. Gut dass Homin mir die Tickes am Abend zuvor zum halben Preis verkauft hat. Es geht nach? - RICHTIG! - Vancouver und zwar via Greyhound. Muss mir eine Socia Insurance Number besorgen sonst kann ich nicht anfangen zu arbeiten. Der Busfahrer ist trotz der unmenschlichen Zeit menschlich, gut drauf und sogar zu früh. Das ist gut für mich, so muss ich nicht in der Kälte stehen. Ich wusste zwar dass es heute regnen sollte, ließ aber meine Regenjacke vorsichtshalber Zuhause. Im Bus konnte ich mich etwa bis Ende Ortsausgang Wach halten - nächster Stop Hotel Vancouver Ecke Gorgia/Burrow. Beim Aussteigen zeigte mir der Busfahrer den Flagstop für die Rückfahrt. Was zur Hölle ist ein Flagstop?

Weiterhin gut dass mir Homin am Vorabend auf Google Maps gezeigt hat wo ich für meine Sin hin muss. Das Sinclaire Center war ca. 10 min zu Fuß entfernt, auf dem Weg dorthin Leute in Anzügen mit Schlaf in den Augen und Kaffe in der Hand. Beeindruckende Fassaden leiteten mir den Weg zum weniger beeindruckenden Service Canada, Room 415, vierte Ettage.

Front Desk: Good Morning, how are you? What can I do for you?

Niko: Hi, I'm fine! I want to apply formy Social Insurance Number.

Front Desk: Okey, I have to see you Passport and your Working Permitt, as well.

.....

...

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Nach insgesammt einer halben Stunde des Wartens und Fragen beantwortens, hatte ich meine Sin. So verließ ich das Sinclair Center um ca: 8:30 Uhr nach dem ich um ca. 7:40 in Vancouver angekommen war. Super Zeit Management! Naja so hatte ich wenigstens noch den halben Tag um die Stadt zu erkunden.

Homin hatte mir am Abend zuvor den H-Market ans Herz gelegt. Das ist ein Markt fuer ausschliesslich korenische Waren. Der Laden war absolut eindrucksvoll aber am haertesten war die unglaubliche Auswahl an Fertigsuppen, Regale voll verschiedenster Fertigsuppen.





Im H-Markt habe ich mich dann ordentlich mit scharfen Soucen, Chillis, und Nudeln eingedeckt.
Danach hatte ich garnichts mehr zu tun und so bin ich einfach mal durch die Stadt geschlendert:







Um 13:15 ging dann ach schon wieder mein Bus Richtung Whistler und gottseidank hatte ich bis dahin auch heraus gefunden was ein Flagstop ist:

Ein Flagstopp sagt im Grunde nur dass es keine Bushaltestelle gibts, sondern nur eine bestimmte Stelle, Strassenecke, sonstwas, an der der Bus vorbeifaehrt. Wer mitfahren will muss dem Busfahrer am Strassenrand winken.

Auf der Heimfahrt sass ich neben Mike MacDonald, einem langhaarigen Typen aus Montreal. Er Studiert schon ueber sieben Jahre lang, muss aber jedes Jahr fuer einige Zeit nach Whistler zum Snowboarden und Geld verdienen. Mike hatt offensichtlich Geldprobleme: im Bus hatte er einige Telefonate mit der Bank und dem Saat und auf dem Schoss lagen Zelltel a' la Final Warning. Alles in allem aber ein super Kerl, er abeitet seit Gestern auch im Village und hat mir vorgeschlagen ihn doch mal im Brewhouse zu besuchen.

Back Home im Village bin ihc erstmal ins Stuffhouse zurueck um dann anschliessend alle wichtigen Daten fuer meinen Job ins Cabin zu bringen.

Fuer Abends war dann endlich das gemeinsame Zimmer essen geplant.
Teilnahmen: Kenny, Jakop, Petra, Homin und meine Wenigkeit.
Es gab Koreanische Appetizer und selbst gefangene Regenbogenforelle.
Dazu einige Biere und Gespraeche und schon war es ein perfekter Kennenlernabend oder was auch immer.








Ansonsten gings dann auch ins Bett, da am naechsten Tag ja mein erster Arbeitstag als LiftHost anstand.....

2 Kommentare:

  1. Gediegen Gediegen. Hütte die du da hast schaut cool aus. Have Fun morgen!

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  2. Des sieht bei euch ja echt gechillt aus! Hau rein digga un vor allem viel glück beim 1.arbeitstag^^

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