Sonntag, 25. April 2010

Major Fail!!

Zitat Mueller: "Verdammte Scheisse"

Die unterqualitative Tastatur im "Interntet-Etwas" in Guatemala City hat gerade dazu gefuehrt dass ein wahres Meisterwerk von Blogeintrag und 30 Minuten Schreibarbeit im virtuellen Wind verwehten.

Sobald sich meine Nerven wieder beruhigt haben werde ich einen zweiten Anlauf starten...

Donnerstag, 22. April 2010

Mr Six and Mr Namer auf der Entertainment Parade






























Unsere allerletzte Fahrt mit dem Greyhoundbus war zugleich auch die kuerzeste und eindrucksvollste. Wir hatten das Gefuehl, direkt im Ghetto zu sein und so sah auch unsere Ankunft in Los Angeles aus. Dunkle, ungemuetliche Strassen, zwielichtig aussehende Leute, die uns mit unseren Rucksaecken skeptisch beaeugten-> nix mit Glamour und Sternchenrummel. Lange blieben wir natuerlich nicht in dieser Gegend. Wir nahmen den ersten Bus zum Hostel, das direkt am Strand von Santa Monica lag und stolze 30Dollar fuer eine Nacht im Zehner-Dorm verlangte...Ueber den Strand und das unglaublich schoene sommerliche Wetter in Californien freuten wir uns jedoch besonders; die langen Hosen wurden erstmal ganz unten im Rucksack verstaut. Unser erstes Ziel war auf meinen Wunsch natuerlich HOLLYWOOD! Im Madame Tussauds stuerzten wir uns wie alle Touris auf die Stars und knipsten ordentlich drauf los. Der Boulevard mitsamt Walk of Fame sahen jedoch nicht ansatzweise so beeindruckend aus wie in der Glotze. Eigentlich ist es eine Strasse wie jede andere, nur mit etwas mehr Souveniershops. An den naechsten beiden Tagen gaben wir uns ganz der Vergnuegungssucht hin: Universal Studios UND Six Flags Magic Mountain. Die Universal Studios waren super, besonders die Studio Tour und der Mega-Simpsons-Simulator im Krustyland haben uns sehr gut gefallen. Bei der Studiotour sahen wir Kullissen und Drehorte von Filmen wie War of the World, Jurassic Park, King Kong und natuerlich die WISTERIA LANE aus Desperate Housewifes!!! jaja, ich weiss genau, wer gerade vor Neid erblasst ;)

Auf dem Six Flags Mountain stellten wir mal wieder fest, dass der Europa Park einfach durch nichts getoppt werden kann. An schwindelerregenden Rollercoastern fehlte es zwar nicht, dafuer aber an geschmackvollem Desing und Stil. Aus den Lautsprechern droehnten alte Songs von Destinys Child und Britney Spears, ueber die sich die Amis jedoch besonders freuten. Es war irgendwie alles so dahingerotzt und somit etwas lieblos. Perfekt wurde unser Tag jedoch durch den sogenannte Flash Pass Platinum, mit dem wir die Wartezeit auf ein Minimum reduzieren und sogar zwei Mal hintereinander fahren konnten. Bei den anderen Gaesten brachte uns das ein paar boese Blicke ein, aber nur so hat sich der Park gelohnt. Sonst haetten wir bei Wartezeiten von bis zu 3 Stunden gerademal 4 anstatt 17 Bahnen fahren koennen.

An genialen Couchsurfern hat es in LA auch nicht gefehlt, wir wohnten bei einem indischen und absolut reisewuetigen Paerchen, das uns mit ihrem Jeep durch die Gegend fuhren und uns die Stadt zeigten. Unvergesslich wurde die Runde Ring of Fire, bei der unsere neuen, einfallsreichen Spitznamen (s.Ueberschrift) entstanden.
Eines Abends war es jedoch vorbei mit der Uebeltaeterei und Sej und Rahul brachten uns ohne Umwege zum Flughafen von LA. Von dort aus ging es dann ueber Florida nach GUATEMALA CITY, was sich als DER Kulturschock ueberhaupt herausstellte.
Doch davon spaeter, ihr habt bestimmt schon gemerkt, dass die Blogeintraege etwas auf sich warten lassen,seit wir in Zentralamerika sind.
Das liegt natuerlich an den nicht immer zur Verfuegung stehenden Internetverbindunge...aber wir geben uns Muehe und melden uns so bald es geht wieder mit neuen Updates.


















































Samstag, 10. April 2010

Eastcoast digitiert zuuuu.... Westcoast!

Nachdem New York jetzt erkundet ist und somit total langweilig und uninteressant fuer uns wurde haben wir beschlossen nach Las Vegas zu fahren um ein Stueckchen echte amerikanische Kultur zu geniessen.

Unsere Reise dorthin war allerdings aufs hoechste verflucht. Den ersten Bus nach Vegas konnten wir nicht wahrnehmen da ich mir eine Magenverstimmung durch eine Gelfieberimpfung eingefangen hatte. Der Bus darauf am naechsten Tag war puenktlich sodas wir uns schon auf eine kompfortable 60 Stunden Busfahrt direkt nach Vegas freuten. Es lief auch alles gut fuer die ersten eineinhalb Tage, dann jedoch begann der Spass: In der Stadt Denver, 15 Stunden vor Vegas, haetten wir nocheinmal den Bus wechseln sollen, dieser Bus wurde jedoch Abgesagt. Ein massiver Schneesturm tobte ziwschen Denver und Las Vegas und fuehrte zur Schliessung der Hauptverbindungs Strassen. So sassen wir also um zwoelf Uhr nachts in der Greyhoundstation in Denver.
Super! Wir verbrachten dann die Nacht im naechstgelegenen Hotel und verpassten die hospitalitaet der Greyhoundstation Denver.

Am naechsten Morgen stellte sich leider herraus, dass wir diese besser einmal genossen haetten. Der einzelne Anschlussbus am naechsten Morgen war naemlich schon voll beladeden als wir wieder zur Station kamen. So mussten wir fuer weitere 8 Stunden in Denver bleiben und hatten genug Zeit fuer einen Shopping Nachmittag.





An gewisse Leute: Colorado hat eine der schoensten Ansammlungen an Postkarten der Welt! Dann, nach einer insgesammt knapp 20-stuendigen Verspaetung, sassen wir wieder im Richtigen Bus und waren bereit in Vegas anzukommen.... Die ersten drei Stunden der Fahrt waren wir auch sehr optimistisch, dann nahm die Fahrt jedoch eine unerwartete Wendung.

Der Bus stoppte mitten in der Nacht irgendwo im nirgendwo um ein paar Leute aussteigen zu lassen.
Als wir danach wieder losfahren wollten kristalisierte sich ein neues Problem heraus. Der Busfahrer wuergte den Bus ein paar mal ab und die Schaltung und Kupplung des Busses hoerte sich recht ungesund An. Probelm: Die Handbremse wollte sich nicht mehr loesen. So blieben wir also erneut stecken, diesemal aber an ein einer einsamen kleinen Huette am Highway umgeben von Schnee bei -5 Grad Celsius.
Wir waren ja bereits drei Stunden auf der Strasse gewesen und genau solang brauchte auch der Ersatzbus um von Denver anzuschippern.

Ich kann euch aber beruhigen, wir sind in der Nacht nicht jaemmerlich erfrohren und auch in Vegas sind wir irgendwann mal angekommen.




Las Vegas ist definitiv eine Begegnung der besonderen Art. Alles blinkt und glitzert, Leute sitzen um 7 Uhr morgends mit Kaffe und Kippe am Spielautomaten. Zwielichtige Spielfilmhelden huschen durch die Strassen und man weiss nie ob sie nur Geld fuer Fotos wollen oder ob sie die gleichen den Geldbeuten stehlen.
Haufenweise Maenner tragen T-Shirts mit der Aufschrift Girls-Girls-Girls druecken dir kleine pornographische Bildchen in die Hand:" Angelina, special availiable for 35$.




Vegas hat aber naturlich auch seine schoenen Seiten. Fremont Street ist beeindruckend mit der groessten "Lichtanzeigetafel" der Welt. Die gesamte Strasse ist ueberdacht und das Dach verwandelt sich bei Nacht zu einem gigantischen Bildschirm.
Der interessanteste Teil der Stadt ist natuerlich der Mainstrip, welche in unzaeligen Filmen gezeigt wird.
Natuerlich waren wir in allen Hotels der Ocean-Film, standen vor der Bellagio Wassershow (Ocean 11 Abspann), waren nochmals in New York und genossen ein Oster-Abendessen in Paris.


Im Grunde gibt es ueber Vegas aber nicht viel zu erzaehlen, da wir in den Staten ja noch nicht im Legal Age (21) sind konnten wir leider keine 2$ Coronas/99c Magaritas trinken und so blieb uns nichts anderes uebrig als zu shopen, essen und "glotzen"...



Eine Sache die mir an Vegas besonders gefallen hat, war dass es relativ nah am Grand Canyon liegt. Also haben wir und eine Tour zum Canyon gegoennt.
Sweet Tours hat uns um 7 Uhr morgens an unserem Hotel mit Fruehstuck im Bus begruesst. Die Fahrt morgend dauerte ein bisschen mehr als fuenf Stunden. Wir machen Stops am Hooverdamm und einer bekannten Stadt an der Route 66. Auch durchquerten wir eine Zeitzone und eine Staatengrenze auf diesem kleinen Tagestrip. But finally we arrived, Ladies and Gentleman:" The Grand Canyon!

Atemberaubende weiten und tiefen. Das Gestein in der Gegend ist sehr weich, sodass sich der Colorado River ueber Millionen von Jahren durch den Fels gefressen hat. Es wurde so viel Material abgetragen dass der Canyon heute tiefen bis ueber einer Meile (knapp zwei Km) erreicht.
Nach drei Stunden am Krater gings dann wieder langsam Heim, wieder eine kurze 4 stuendige Busfahrt.










Um 9 waren wir wieder in Vegas, der 14-Stunden Tripp wird uns beiden auf immer in Erinnerung bleiben! Spaeter in der Nacht sind wir dann mit dem Greyhound nach La gefahren, dieses Mal erfolgreich!