Im Moment gibt es eine kleine Schreibblockade, da Niko nach der gestrigen Gelbfieberimpfung an einer ziemlich aetzenden Magendarmgrippe leidet. Eigentlich wollten wir heute Abend den Bus nach Vegas nehmen, aber nun muessen wir erstmal schauen, wie sich alles entwickelt. Gesundheit geht natuerlich vor!
Den neuen Eintrag ueber unsere Zeit in New York gibt es bald.
Mit vielen Gruessen an die Heimat,
Niko & Helene
Dienstag, 30. März 2010
Donnerstag, 25. März 2010
Time to say goodbye!
Die letzten Stunden unseres Aufenthaltes in Kandada sind bereits angebrochen. Frueher als geplant (leider muessen wir auf Quebec City verzichten, da es keine Greyhound-Verbindung dorthin gibt) machen wir uns in kurzer Zeit auf den Weg in die Staaten, direkt nach New York. Niko hat dort Verwandte, die uns netterweise angeboten haben, sie zu besuchen und uns sogar ihr Appartement fuer ein paar Tage ueberlassen wollen->awesome!!! Wir freuen uns schon sehr auf New York und werden wahrscheinlich froh sein, wenn wir dort etwas mehr Zeit haben und so den Verlust von Quebec ganz gut verkraften.
Die Zeit in Montreal war der Hammer. Unser marokkanischer Couchsurfer Allah brach alle Rekorde der Sympathie und Gelassenheit. Er hat eine kleine und zentral gelegene Wohnung und studiert quasi nebenan in der Uni Montreal. Trotz Studium, Job und Freiwilligenarbeit fand er immer die Zeit, mit uns zu quatschen, uns zu bekochen und uns wertvolle Tipps zu geben. Am ersten Abend nahm er uns gleichmal auf eine Dress-up-Hausparty seiner Freunde mit. Wir sind fast aus allen Wolken gefallen:super stilvolles Appartement, haufenweise gutgelaunte Leute mit ausgefallenen Verkleidungen und ein DJ, der die Stimmung mit ausgewaehlten und droehnend lauten Beats auf die Spitze trieb.
Nach einem ausgiebigen Schlaefchen bis um zwei Uhr Mittags am naechsten Tag (nach der kurzen Nacht im Bus hatten wir uns das wirklich verdient!) ging es auf nach Montreal Downtown zu einem kurzen Spaziergang im idyllischen Park Mont Royal und danach in die wunderschoene, am Hafen gelegene Altstadt mit europaeischem Flair. Der Franzoesische Einfluss bekommt der Stadt (und vor allem uns!) gut, unter anderem weil wir gleich nach den ersten hundert Metern auf einer Strasse an mindestens drei richtig tollen Baeckereien vorbeigekommen sind. Das Highlight war jedoch ein deutscher Laden, der Sauerkraut, Pumpernickel, Weisswuerste UND Brezeln verkauft hat. Niko kam also in den Genuss seiner ersten Brezel seit acht Monaten!
Unsere sonstigen Aktivitaeten in Montreal bestanden groesstenteils aus Karten spielen, durch die Strassen schlendern und mit Allah kochen (er hatte es wirklich drauf, so gut bekommt man es selten im Restaurant!!)
An unserem Abschlussabend entschieden wir uns fuer eine i-max-Vorstellung von Alice im Wunderland. Die Leinwand war unvorstellbar gross, der Sound haute uns fast vom Sessel und bei dem gestochen scharfen und klaren Bild fuehlte man sich wirklich selber wie im Wunderland! Das war ein Kinoerlebnis der besonderen Art. Mal sehen, wie lange die Blaue Koenigin noch braucht, bis sie auf 3D umsteigt...^^
Nach dem Abschied von Allah ging es direkt zur Greyhoundstation und stellten mit Freuden fest, dass wir endlich mal in einem dieser Luxusbusse mit Powerstation und Wifi fahren durften. Das hiess erstmal drei Folgen IT-Crown und eine dementsprechend kurze Nacht.
Die Muedigkeit verschwand jedoch von selbst, als ich morgens um halb7 aufwachte, aus dem Fenster schaute und auf die wunderbare Skyline von keiner anderen Stadt als NEW YORK blickte.
So und hier noch ein paar Bilder. Niko wird wahrscheinlich pretty annoyed sein, wenn er sieht, dass ich die Bilder nicht GENAU geordnet und passend zum Text angeordnet habe. Aber blogspot ist was das angeht wirklich besch..... und bei mehr als 5 Bildern dauert das eine ganze Ewigkeit! Deshalb also eine kleine Erklaerung dafuer:
Die Partybilder entstanden auf der Party.
Die Stadt, die man sieht, ist Montreal.
Der lockige, lustige Typ ist unser Couchsurfer Allah.
Die Brezel ist aus dem deutschen Laden.
Die zwei Personen mit den Regenjacken; das sind wir.
Das Eichhoernchen hat Niko im Park Mont Royal gefangen. Es begleitet uns nun auf unserer Reise. Es heisst Horst.



Die Zeit in Montreal war der Hammer. Unser marokkanischer Couchsurfer Allah brach alle Rekorde der Sympathie und Gelassenheit. Er hat eine kleine und zentral gelegene Wohnung und studiert quasi nebenan in der Uni Montreal. Trotz Studium, Job und Freiwilligenarbeit fand er immer die Zeit, mit uns zu quatschen, uns zu bekochen und uns wertvolle Tipps zu geben. Am ersten Abend nahm er uns gleichmal auf eine Dress-up-Hausparty seiner Freunde mit. Wir sind fast aus allen Wolken gefallen:super stilvolles Appartement, haufenweise gutgelaunte Leute mit ausgefallenen Verkleidungen und ein DJ, der die Stimmung mit ausgewaehlten und droehnend lauten Beats auf die Spitze trieb.
Nach einem ausgiebigen Schlaefchen bis um zwei Uhr Mittags am naechsten Tag (nach der kurzen Nacht im Bus hatten wir uns das wirklich verdient!) ging es auf nach Montreal Downtown zu einem kurzen Spaziergang im idyllischen Park Mont Royal und danach in die wunderschoene, am Hafen gelegene Altstadt mit europaeischem Flair. Der Franzoesische Einfluss bekommt der Stadt (und vor allem uns!) gut, unter anderem weil wir gleich nach den ersten hundert Metern auf einer Strasse an mindestens drei richtig tollen Baeckereien vorbeigekommen sind. Das Highlight war jedoch ein deutscher Laden, der Sauerkraut, Pumpernickel, Weisswuerste UND Brezeln verkauft hat. Niko kam also in den Genuss seiner ersten Brezel seit acht Monaten!
Unsere sonstigen Aktivitaeten in Montreal bestanden groesstenteils aus Karten spielen, durch die Strassen schlendern und mit Allah kochen (er hatte es wirklich drauf, so gut bekommt man es selten im Restaurant!!)
An unserem Abschlussabend entschieden wir uns fuer eine i-max-Vorstellung von Alice im Wunderland. Die Leinwand war unvorstellbar gross, der Sound haute uns fast vom Sessel und bei dem gestochen scharfen und klaren Bild fuehlte man sich wirklich selber wie im Wunderland! Das war ein Kinoerlebnis der besonderen Art. Mal sehen, wie lange die Blaue Koenigin noch braucht, bis sie auf 3D umsteigt...^^
Nach dem Abschied von Allah ging es direkt zur Greyhoundstation und stellten mit Freuden fest, dass wir endlich mal in einem dieser Luxusbusse mit Powerstation und Wifi fahren durften. Das hiess erstmal drei Folgen IT-Crown und eine dementsprechend kurze Nacht.
Die Muedigkeit verschwand jedoch von selbst, als ich morgens um halb7 aufwachte, aus dem Fenster schaute und auf die wunderbare Skyline von keiner anderen Stadt als NEW YORK blickte.
So und hier noch ein paar Bilder. Niko wird wahrscheinlich pretty annoyed sein, wenn er sieht, dass ich die Bilder nicht GENAU geordnet und passend zum Text angeordnet habe. Aber blogspot ist was das angeht wirklich besch..... und bei mehr als 5 Bildern dauert das eine ganze Ewigkeit! Deshalb also eine kleine Erklaerung dafuer:
Die Partybilder entstanden auf der Party.
Die Stadt, die man sieht, ist Montreal.
Der lockige, lustige Typ ist unser Couchsurfer Allah.
Die Brezel ist aus dem deutschen Laden.
Die zwei Personen mit den Regenjacken; das sind wir.
Das Eichhoernchen hat Niko im Park Mont Royal gefangen. Es begleitet uns nun auf unserer Reise. Es heisst Horst.



Donnerstag, 18. März 2010
Tag 6: 4300 km, 3 Zeitzonen, 4 Provinzen, 69 Busstunden spaeter...

















... sind wir in Toronto gelandet. Ja irgendenwie sind wir jetzt quer uebers Land gekommen ohne ein Flugzeug zu betreten. Weiter oestlich als Provinz Quebec wird es aber nicht mehr gehen. Wir hatten in der zwischen Zeit 69 Stunden Zeit um unsere Routenplanung zu erledigen und siehe an, wir haben eine grobe Idee, wie es fuer die naechsten 4-5 Wochen weitergehen soll!
Vor drei Tagen sind wir also in Toronto angekommen und haben uns direkt wieder zu Couchsurfern begeben.

Toronto ist eine richtig schoene Stadt und gefaellt mir bisher fast so gut wie Vancouver.





Es gibt verhaeltnismaessig viele alte Bauten. Es scheint, als ob der Grossteil der Stadt aus Backsteinbauten bestehe, was der Stadt einen gemuetlichen Touch verpasst. Auch ist es die erste Stadt, die eine Strassenbahn betreibt, die ich bisher in Nordamerika gesehen habe.
Chinatown ist ziemlich gross, chaotisch aber vor allem super billig. Haben gestern fuer 4 Dollar eine All-You-Can-Eat-And-More Portion gehabt!

Auch waren wir im weltberuehmten CN-Tower und standen in knapp 350 Metern Hoehe nur auf einer Glassplatte, die von der Hauptkonstruktion ueberlappte, also man direkt auf den 350 Meter tief entfernten Boden !glozte!.
Am Ende des Tages gings dann noch in die groesste Einkaufsmall Nord Amerikas und: Ja die war gross.

Die ging unerirdisch durch 3-4 Blocks, war an alle Metro-linien der Stadt angebunden und beherbergte unmassen und Shops und noch groessere Massen Konsumgueter die nur auf die Abholung durch Kreditkarte warteten. Wir haben dem ganzen wiederstanden, solala..
Am naechsten Tag in sind wir dann zu den Niagara Faellen.

Ersteinmal haetten wir am Morgen fast den Bus verpasst und sind dan total verschwitzt in einem 5-Sterne Greyhound Couch mit Steckdosen und free Internet zu den Faellen gefahren.
Die Faelle an sich sind sehr beeindruckend aber man guckt sich am bessten die Bilder an!








Am Abend wollten wir dann feiern gehen auf Irische Art. Wir kauften uns gruene T-Shirts und Anheangsel. Da dauerte leider viel zu lange, als wir dann alles hatten, waren fast alle Liquor Stores schon geschlossen (9:00pm) also musten wir uns auf einen einstuendigen Trip mit Bus und Bahn durch die komplette Stadt begeben um irische Alkohol spezialitaeten und Lebensmittel zu erstehen.
Wir waren dadruch so frustriert dass die Alkoholrechnung in unangemessene Hoehen gestiegen ist.
Irish Carbombs ins Gesicht!



Heute Abend gehts mit dem Greyhound nach Montreal von dort gibts dann wieder mehr!
Cheers Niko&Helene!

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