Zentralamerika hat uns herausgefordert!
Monsunartige Regenfaelle, abartige Hitzewellen, Luftfeuchtigkeit bei gefuehlten 100Prozent, Moskitoueberfaelle trotz uebertriebenem Autankonsum, Kakerlakenalarm im Schlafzimmer, unzaehlige Polizeikontrollen von schwerst-bewaffneten Maennern und Gruppenglotzen der Indigenen.
Aber ganz von vorne:Es gibt schliesslich einiges aufzuholen nach der langen Funkstille, die wir dem fehlenden Internet zu verschulden haben.
Das Wichtigste zuerst: wir haben Nachwuchs bekommen. Und zwar ganze zwei Mal! Das erste”Baby”ist ein absolut ranziger aber trotzem wunderschoener Nissan Sentra aus dem Jahre 1982, an dem eigentlich alles kaputt ist, ausser der Motor und die Anlage mit zweit fetten Lautsprechern, die wir fuer billiges Geld einbauen haben lassen. Dann ist da noch der gute Markus, der Gott sei Dank nach drei gecancelten Fluegen und mit einigen Stunden Rucksackverspaetung endlich in Guatemala City angekommen ist und uns nun seit vier Tagen auf unserem Trip begleitet.
Aber jetzt wirklich ganz von vorne. An unserem ersten Tag in Gutatemala City entschieden wir uns, bei der Firma “Rent a car” einen weissen Mitsubishi zu mieten und damit die Region zu erkunden. Unsere Ausflugsziele waren (nachdem wir nach einer geschlagenen Stunde des Verfahrens dem gestoerten Verkehr der Hauptstadt entkommen waren) der riesige See Atitlan und die Mayaruinen in Tecpan, wo wir den wohl suessesten Hund der Welt trafen, der uns eine lange Zeit hinterherlief und den wir fast mitgenommen haetten. Die Zeit mit dem Mietauto gefiel uns so gut, dass wir die fixe Idee hatten, uns mal nach einem zum Verkauf freistehenden und erschwinglichen Auto umzuschauen. Die Kurzversion der folgenden drei Tage in der Hauptstadt sieht so aus: Nach scheinbar nie endendem Papierkram und dem Verlust einiger Nerven vor Behoerdenschaltern war die Karre, die wir als erstes in Augenschein nahmen, endlich gekauft und rechtmaessig auf unsere Namen umgeschrieben. Alleine haetten wir diesen Kraftakt jedoch niemals zustande gebracht und waeren laecherlich an den absurden guatemalischen Gesetzen bezueglich eines Autokaufes gescheitert. Zu verdanken haben wir das alles naemlich ERWIN (nach dem wir unseren Nissan benannt haben) und LADY: zwei wunderbaren Menschen, wie man sie nur selten auf der Welt trifft. Erwin lernten wir bereits bei der Autoverleihfirma kennen und als er mitbekam, dass wir auf der Suche nach einem alten Auto sind, bot er an uns zu helfen und uns ein paar Autos zu zeigen. Wir merkten bald, dass Erwin absolut OK ist und uns nicht abzocken will. Da es wie gesagt mit den Papieren einige Komplikationen gab, wich er uns die naechsten drei Tage nicht mehr von der Seite und stellte uns seiner Frau Lady und seinen zwei suessen Kindern vor. Die Freundlichkeit der Familie ging sogar so weit, dass wir nicht nur in ihrem Haus wohnen, sondern sogar in ihrem eigenen Schlafzimmer schlafen durften. Auch Lady opferte ihre Zeit und schlug sich fuer uns mit aetzenden Behoerden rum. Als die ganze Sache endlich ueber die Buehne gelaufen war, zogen wir mit Lady und Erwin durch die Guatemalische Clubszene und feierten den Erwerb unseres neuen-alten Autos. Am naechsten Tag verabschiedeten wir uns schweren Herzens von unseren neugewonnenen Freunden und machten uns auf den Weg zu Grenze nach HONDURAS, noch nicht wissend, dass wir die Beiden bereits viel frueher als gedacht wiedersehen wuerden......
Unsere erste Stunde Fahrt mit UNSEREM Auto verlief wunderbar; der Lautstaerkeregler stand auf Anschlag, wir genossen die tolle Landschaft und die Tatsache, dass wir uns nicht mehr in einen vollgestopften Bus quetschen muessen, sondern mit der Karre ERWIN auch unser eigenes kleines Reich hatten. Danach ging es allerdings den Bach runter. Angefangen hat es mit dem Ausfall der Blinker, dann merkten wir, dass auch das eine Vorderlicht den Geist aufgegeben hatte und das Fernlicht nicht funktionierte. Zu bloed, dass es gerade daemmerte und weit und breit kein Hotel in Sicht war. Naja, wir zogen es jedenfalls durch und fuhren eben mit einem Licht weiter. Dann fing es ploetzlich an zu regnen und zu gewittern. Macht nix-weiter gehts, kann ja nicht mehr lange dauern...Aus den vielen umgefallenen Baeumen scholssen wir, dass wohl nur ein paar Stunden zuvor ein deftiger Sturm sein Unwesen in der Gegend getrieben haben muss. Ein weiterer Adrenalinstoss war, als wir auf einmal eine riesige, dunkle Siluhette auf der Fahrbahn vor uns entdeckten, die immer naeher und naeher kam. Die unheimliche Gestalt stellte sich als ein Lastwagen heraus, der einfach mal ohne jegliche Rueckbeleuchtung durch die Gegend tuckerte. Von dieser Sorte begegneten wir noch zwei weiteren und jedes Mal war es ein kleiner Schreck, da man sie erst im letzten Moment sehen und reagieren konnte.
Der naechste Tag verlief dafuer umso besser. Wir suchten einen Elektroniker auf und behoben das Lichtproblem (es war einfach nur eine Sicherung durchgebrannt), dann ueberquerten wir die Grenze zu Honduras, machten einen kurzen Stopp in Copan, wo es ziemlich beruehmte Ruinen gibt, die wir aus Zeitgruenden jedoch nicht besichtigen konnten und fuhren ein ganzes Stueck weiter nach Tela. Die Stadt ist eine schoene, kleine Kuestenstadt, direkt am karibischen Meer und hat die angeblich besten Straende von ganz Honduras. Noch besser gefiel uns allerdings La Ceiba, die naechste Stadt an der Kueste, von wo aus jeden Tag kleine Passagierfaehren zu den Inseln Roatan und Utila fuhren. Ein Einheimischer empfohl uns die kleinere Insel Utila, da es dort weniger Turismus gaebe und um einiges billiger und lockerer waere. Also beschlossen wir, drei Tage gechilltes Inselleben zu geniessen, was wir nach dem ganzen Stress in Guatemala City auch bitter noetig hatten.
Utila war ein einziger Erfolg, wir trafen total viele junge Leute aus der ganzen Welt, die dorthin zum tauchen gehen und flippten fast aus, als wir die Preise dort sahen. (Pina Coladas, Cuba Libre USW. fuer 20Lempiras, also einen Dollar!) Am ersten Tag mieteten wir uns mal wieder zwei Fahrraeder und wollten einmal um die Insel fahren. Leider hatten wir die Groesse voellig falsch eingeschaetzt und buessten das mit einem Rundweg, der nicht mehr enden wollte und einem fast-Sonnenstich...Die Hitze auf Utila war einfach nur unmenschlich. Keine zwei Minuten nach dem Duschen klebte man bereits wieder am ganzen Koerper und der Schweiss lief in Massen. Am zweiten Tag lernten wir Alex kennen, der fuer den Tauchverein Paradise Divers arbeitete und uns ueberzeugte, in deren Raeumlichkeiten umsonst zu bleiben und dafuer einmal zu Tauchen. Niko war sofort Feuer und Flamme; er hat ja einen Tauchschein, waehrend ich mich fuers erste mit der Schnorchelausruestung zufrieden gab. Zu siebt fuhren wir mit einem kleinen Boot raus aufs karibische Meer, durch das man auch ohne Taucherbrille oft bis auf den Grund sehen konnte. Niko sah einen ca.3Meter langen Barakuda und ich schoss mit unserer neuen Unterwasserkamera (leider analog, also keine Bilder fuer den Blog) ein paar Bilder.
Nach dem Tauchen hatten wir natuerlich Hunger wie ein Baer und grillten zusammen mit Alex die drei riesigen Stuecke Tunfisch, die wir am Morgen dem Fischer Zorro fuer 5 Dollar abgekauft hatten.
Die Zeit auf der Insel war wirklich sehr erholsam doch die ganze Energie, die wir dort aufgetankt hatten, war mit einem Schlag wieder verpulvert...
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Die Zeit auf der Insel war wirklich sehr erholsam doch die ganze Energie, die wir dort aufgetankt hatten, war mit einem Schlag wieder verpulvert, als wir erfuhren, dass unser eigentlicher Reiseplan voellig umgestaltet werden muss, da es offenbar keinerlei bezahlbare Moeglichkeiten gibt um mit dem Auto von Panama nach Suedamerika zu kommen. Wir hatten urspruenglich ein Treffen mit Markus in Ecuador vereinbart und wollten unseren Freund mal eben flott mit einer eigenen Karre ueberraschen. Leider mussten wir ihm genau dies mitteilen, allerdings mit dem klitzekleinen Zusatz, dass dieser Plan eben nicht so ganz aufgehen wird. Also suchten wir nach Alternativen und kamen schliesslich zu einer logischen Schlussfolgerung>Markus soll doch einfach von Ecuador zu uns nach Zentralamerika fliegen! Gesagt getan: Fuer den 27.April wurde ein Flug nach Guatemala City gebucht. Wir mussten also auf dem schnellsten Weg wieder an unseren Startpunkt zurueckfahren, damit wir den zum Glueck so flexiblen Markus auch puenktlich vom Flughafen abholen konnten. Back in Guatemala jagten wir Lady und Erwin erstmal einen gehoerigen Schrecken ein. Sie dachten natuerlich, irgendwas sei passiert, nachdem sie uns nach so kurzer Zeit schon wieder zu Gesicht bekamen. Danach war die Wiedersehensfreude jedoch gross und wurde mit einem von uns selbstgemachten Schnitzel gefeiert.
Das mit dem puenktlichen Abholen hat jedoch auch nicht so wirklich funktioniert. Wegen technischen Problemen und einem “Riesensturm”(Zitat Markus) in Miami.wurden ganze drei Fluege von ihm gecancelt und so kam er voellig gestresst ganze eineinhalb Tage zu spaet in Guatemala an. Ohne Rucksack wohlgemerkt! Der war zu der Zeit naemlich noch in Miami, ein paar Trottel hatten wohl vergessen, ihn mit aufs Flugzeug zu packen. Wenigstens hatte er einen Abholschein und sollte ihn abens am Flughafen abholen. Ok, fahren wir eben nochmal hin, dachten wir. Wieder falsch gedacht! Als wir naemlich unseren Erwin so unschuldig am Strassenrand geparkt sahen, entdeckten wir eine ganz und gar unschoene, knallrote Wegfahrsperre am Vorderrad und einen saftigen Strafzettel. Trotz einer deftigen Diskussion mit der Verkehrspolizei mussten wir den stolzen Preis von 500Quezales (50Euro) zahlen, nur weil wir auf einer durchgezogenen roten Linie geparkt hatten, die man vor lauter Staub und Witterung kaum noch sehen konnte. Ach ja, zwischendurch schlossen wir uns mal eben kurz selber ausgeschlossen, da Niko den Schluessel stecken lies und ich die Tasche mit dem Ersaztschluessel vergas. Ein dicker Draht und eine verbiegbare Tuer retteten uns vor dieser Peinlichkeit, bevor die Polizei eintrudelte. Nach diesem absolut ungluecksgeladenen Start konnte es eigentlich nur besser werden. Zuerst zauberten wir ein kleines Abendessen bei Lady und Erwin und sassen als lustige, mit Bier ausgestattete Runde und auf der Dachterrasse und unterhielten uns ueber die Unterschiede unserer beiden Laender, die das Reisen so toll und interessant machen.
Montag, 3. Mai 2010
Sonntag, 25. April 2010
Major Fail!!
Zitat Mueller: "Verdammte Scheisse"
Die unterqualitative Tastatur im "Interntet-Etwas" in Guatemala City hat gerade dazu gefuehrt dass ein wahres Meisterwerk von Blogeintrag und 30 Minuten Schreibarbeit im virtuellen Wind verwehten.
Sobald sich meine Nerven wieder beruhigt haben werde ich einen zweiten Anlauf starten...
Die unterqualitative Tastatur im "Interntet-Etwas" in Guatemala City hat gerade dazu gefuehrt dass ein wahres Meisterwerk von Blogeintrag und 30 Minuten Schreibarbeit im virtuellen Wind verwehten.
Sobald sich meine Nerven wieder beruhigt haben werde ich einen zweiten Anlauf starten...
Donnerstag, 22. April 2010
Mr Six and Mr Namer auf der Entertainment Parade


























Unsere allerletzte Fahrt mit dem Greyhoundbus war zugleich auch die kuerzeste und eindrucksvollste. Wir hatten das Gefuehl, direkt im Ghetto zu sein und so sah auch unsere Ankunft in Los Angeles aus. Dunkle, ungemuetliche Strassen, zwielichtig aussehende Leute, die uns mit unseren Rucksaecken skeptisch beaeugten-> nix mit Glamour und Sternchenrummel. Lange blieben wir natuerlich nicht in dieser Gegend. Wir nahmen den ersten Bus zum Hostel, das direkt am Strand von Santa Monica lag und stolze 30Dollar fuer eine Nacht im Zehner-Dorm verlangte...Ueber den Strand und das unglaublich schoene sommerliche Wetter in Californien freuten wir uns jedoch besonders; die langen Hosen wurden erstmal ganz unten im Rucksack verstaut. Unser erstes Ziel war auf meinen Wunsch natuerlich HOLLYWOOD! Im Madame Tussauds stuerzten wir uns wie alle Touris auf die Stars und knipsten ordentlich drauf los. Der Boulevard mitsamt Walk of Fame sahen jedoch nicht ansatzweise so beeindruckend aus wie in der Glotze. Eigentlich ist es eine Strasse wie jede andere, nur mit etwas mehr Souveniershops. An den naechsten beiden Tagen gaben wir uns ganz der Vergnuegungssucht hin: Universal Studios UND Six Flags Magic Mountain. Die Universal Studios waren super, besonders die Studio Tour und der Mega-Simpsons-Simulator im Krustyland haben uns sehr gut gefallen. Bei der Studiotour sahen wir Kullissen und Drehorte von Filmen wie War of the World, Jurassic Park, King Kong und natuerlich die WISTERIA LANE aus Desperate Housewifes!!! jaja, ich weiss genau, wer gerade vor Neid erblasst ;)
Auf dem Six Flags Mountain stellten wir mal wieder fest, dass der Europa Park einfach durch nichts getoppt werden kann. An schwindelerregenden Rollercoastern fehlte es zwar nicht, dafuer aber an geschmackvollem Desing und Stil. Aus den Lautsprechern droehnten alte Songs von Destinys Child und Britney Spears, ueber die sich die Amis jedoch besonders freuten. Es war irgendwie alles so dahingerotzt und somit etwas lieblos. Perfekt wurde unser Tag jedoch durch den sogenannte Flash Pass Platinum, mit dem wir die Wartezeit auf ein Minimum reduzieren und sogar zwei Mal hintereinander fahren konnten. Bei den anderen Gaesten brachte uns das ein paar boese Blicke ein, aber nur so hat sich der Park gelohnt. Sonst haetten wir bei Wartezeiten von bis zu 3 Stunden gerademal 4 anstatt 17 Bahnen fahren koennen.
An genialen Couchsurfern hat es in LA auch nicht gefehlt, wir wohnten bei einem indischen und absolut reisewuetigen Paerchen, das uns mit ihrem Jeep durch die Gegend fuhren und uns die Stadt zeigten. Unvergesslich wurde die Runde Ring of Fire, bei der unsere neuen, einfallsreichen Spitznamen (s.Ueberschrift) entstanden.
Eines Abends war es jedoch vorbei mit der Uebeltaeterei und Sej und Rahul brachten uns ohne Umwege zum Flughafen von LA. Von dort aus ging es dann ueber Florida nach GUATEMALA CITY, was sich als DER Kulturschock ueberhaupt herausstellte.
Doch davon spaeter, ihr habt bestimmt schon gemerkt, dass die Blogeintraege etwas auf sich warten lassen,seit wir in Zentralamerika sind.
Das liegt natuerlich an den nicht immer zur Verfuegung stehenden Internetverbindunge...aber wir geben uns Muehe und melden uns so bald es geht wieder mit neuen Updates.
Auf dem Six Flags Mountain stellten wir mal wieder fest, dass der Europa Park einfach durch nichts getoppt werden kann. An schwindelerregenden Rollercoastern fehlte es zwar nicht, dafuer aber an geschmackvollem Desing und Stil. Aus den Lautsprechern droehnten alte Songs von Destinys Child und Britney Spears, ueber die sich die Amis jedoch besonders freuten. Es war irgendwie alles so dahingerotzt und somit etwas lieblos. Perfekt wurde unser Tag jedoch durch den sogenannte Flash Pass Platinum, mit dem wir die Wartezeit auf ein Minimum reduzieren und sogar zwei Mal hintereinander fahren konnten. Bei den anderen Gaesten brachte uns das ein paar boese Blicke ein, aber nur so hat sich der Park gelohnt. Sonst haetten wir bei Wartezeiten von bis zu 3 Stunden gerademal 4 anstatt 17 Bahnen fahren koennen.
An genialen Couchsurfern hat es in LA auch nicht gefehlt, wir wohnten bei einem indischen und absolut reisewuetigen Paerchen, das uns mit ihrem Jeep durch die Gegend fuhren und uns die Stadt zeigten. Unvergesslich wurde die Runde Ring of Fire, bei der unsere neuen, einfallsreichen Spitznamen (s.Ueberschrift) entstanden.
Eines Abends war es jedoch vorbei mit der Uebeltaeterei und Sej und Rahul brachten uns ohne Umwege zum Flughafen von LA. Von dort aus ging es dann ueber Florida nach GUATEMALA CITY, was sich als DER Kulturschock ueberhaupt herausstellte.
Doch davon spaeter, ihr habt bestimmt schon gemerkt, dass die Blogeintraege etwas auf sich warten lassen,seit wir in Zentralamerika sind.
Das liegt natuerlich an den nicht immer zur Verfuegung stehenden Internetverbindunge...aber wir geben uns Muehe und melden uns so bald es geht wieder mit neuen Updates.
Samstag, 10. April 2010
Eastcoast digitiert zuuuu.... Westcoast!
Nachdem New York jetzt erkundet ist und somit total langweilig und uninteressant fuer uns wurde haben wir beschlossen nach Las Vegas zu fahren um ein Stueckchen echte amerikanische Kultur zu geniessen.
Unsere Reise dorthin war allerdings aufs hoechste verflucht. Den ersten Bus nach Vegas konnten wir nicht wahrnehmen da ich mir eine Magenverstimmung durch eine Gelfieberimpfung eingefangen hatte. Der Bus darauf am naechsten Tag war puenktlich sodas wir uns schon auf eine kompfortable 60 Stunden Busfahrt direkt nach Vegas freuten. Es lief auch alles gut fuer die ersten eineinhalb Tage, dann jedoch begann der Spass: In der Stadt Denver, 15 Stunden vor Vegas, haetten wir nocheinmal den Bus wechseln sollen, dieser Bus wurde jedoch Abgesagt. Ein massiver Schneesturm tobte ziwschen Denver und Las Vegas und fuehrte zur Schliessung der Hauptverbindungs Strassen. So sassen wir also um zwoelf Uhr nachts in der Greyhoundstation in Denver.
Super! Wir verbrachten dann die Nacht im naechstgelegenen Hotel und verpassten die hospitalitaet der Greyhoundstation Denver.
Am naechsten Morgen stellte sich leider herraus, dass wir diese besser einmal genossen haetten. Der einzelne Anschlussbus am naechsten Morgen war naemlich schon voll beladeden als wir wieder zur Station kamen. So mussten wir fuer weitere 8 Stunden in Denver bleiben und hatten genug Zeit fuer einen Shopping Nachmittag.

An gewisse Leute: Colorado hat eine der schoensten Ansammlungen an Postkarten der Welt! Dann, nach einer insgesammt knapp 20-stuendigen Verspaetung, sassen wir wieder im Richtigen Bus und waren bereit in Vegas anzukommen.... Die ersten drei Stunden der Fahrt waren wir auch sehr optimistisch, dann nahm die Fahrt jedoch eine unerwartete Wendung.
Der Bus stoppte mitten in der Nacht irgendwo im nirgendwo um ein paar Leute aussteigen zu lassen.
Als wir danach wieder losfahren wollten kristalisierte sich ein neues Problem heraus. Der Busfahrer wuergte den Bus ein paar mal ab und die Schaltung und Kupplung des Busses hoerte sich recht ungesund An. Probelm: Die Handbremse wollte sich nicht mehr loesen. So blieben wir also erneut stecken, diesemal aber an ein einer einsamen kleinen Huette am Highway umgeben von Schnee bei -5 Grad Celsius.
Wir waren ja bereits drei Stunden auf der Strasse gewesen und genau solang brauchte auch der Ersatzbus um von Denver anzuschippern.
Ich kann euch aber beruhigen, wir sind in der Nacht nicht jaemmerlich erfrohren und auch in Vegas sind wir irgendwann mal angekommen.




Las Vegas ist definitiv eine Begegnung der besonderen Art. Alles blinkt und glitzert, Leute sitzen um 7 Uhr morgends mit Kaffe und Kippe am Spielautomaten. Zwielichtige Spielfilmhelden huschen durch die Strassen und man weiss nie ob sie nur Geld fuer Fotos wollen oder ob sie die gleichen den Geldbeuten stehlen.
Haufenweise Maenner tragen T-Shirts mit der Aufschrift Girls-Girls-Girls druecken dir kleine pornographische Bildchen in die Hand:" Angelina, special availiable for 35$.



Vegas hat aber naturlich auch seine schoenen Seiten. Fremont Street ist beeindruckend mit der groessten "Lichtanzeigetafel" der Welt. Die gesamte Strasse ist ueberdacht und das Dach verwandelt sich bei Nacht zu einem gigantischen Bildschirm.
Der interessanteste Teil der Stadt ist natuerlich der Mainstrip, welche in unzaeligen Filmen gezeigt wird.
Natuerlich waren wir in allen Hotels der Ocean-Film, standen vor der Bellagio Wassershow (Ocean 11 Abspann), waren nochmals in New York und genossen ein Oster-Abendessen in Paris.



Im Grunde gibt es ueber Vegas aber nicht viel zu erzaehlen, da wir in den Staten ja noch nicht im Legal Age (21) sind konnten wir leider keine 2$ Coronas/99c Magaritas trinken und so blieb uns nichts anderes uebrig als zu shopen, essen und "glotzen"...


Eine Sache die mir an Vegas besonders gefallen hat, war dass es relativ nah am Grand Canyon liegt. Also haben wir und eine Tour zum Canyon gegoennt.
Sweet Tours hat uns um 7 Uhr morgens an unserem Hotel mit Fruehstuck im Bus begruesst. Die Fahrt morgend dauerte ein bisschen mehr als fuenf Stunden. Wir machen Stops am Hooverdamm und einer bekannten Stadt an der Route 66. Auch durchquerten wir eine Zeitzone und eine Staatengrenze auf diesem kleinen Tagestrip. But finally we arrived, Ladies and Gentleman:" The Grand Canyon!
Atemberaubende weiten und tiefen. Das Gestein in der Gegend ist sehr weich, sodass sich der Colorado River ueber Millionen von Jahren durch den Fels gefressen hat. Es wurde so viel Material abgetragen dass der Canyon heute tiefen bis ueber einer Meile (knapp zwei Km) erreicht.
Unsere Reise dorthin war allerdings aufs hoechste verflucht. Den ersten Bus nach Vegas konnten wir nicht wahrnehmen da ich mir eine Magenverstimmung durch eine Gelfieberimpfung eingefangen hatte. Der Bus darauf am naechsten Tag war puenktlich sodas wir uns schon auf eine kompfortable 60 Stunden Busfahrt direkt nach Vegas freuten. Es lief auch alles gut fuer die ersten eineinhalb Tage, dann jedoch begann der Spass: In der Stadt Denver, 15 Stunden vor Vegas, haetten wir nocheinmal den Bus wechseln sollen, dieser Bus wurde jedoch Abgesagt. Ein massiver Schneesturm tobte ziwschen Denver und Las Vegas und fuehrte zur Schliessung der Hauptverbindungs Strassen. So sassen wir also um zwoelf Uhr nachts in der Greyhoundstation in Denver.
Super! Wir verbrachten dann die Nacht im naechstgelegenen Hotel und verpassten die hospitalitaet der Greyhoundstation Denver.
Am naechsten Morgen stellte sich leider herraus, dass wir diese besser einmal genossen haetten. Der einzelne Anschlussbus am naechsten Morgen war naemlich schon voll beladeden als wir wieder zur Station kamen. So mussten wir fuer weitere 8 Stunden in Denver bleiben und hatten genug Zeit fuer einen Shopping Nachmittag.

An gewisse Leute: Colorado hat eine der schoensten Ansammlungen an Postkarten der Welt! Dann, nach einer insgesammt knapp 20-stuendigen Verspaetung, sassen wir wieder im Richtigen Bus und waren bereit in Vegas anzukommen.... Die ersten drei Stunden der Fahrt waren wir auch sehr optimistisch, dann nahm die Fahrt jedoch eine unerwartete Wendung.Der Bus stoppte mitten in der Nacht irgendwo im nirgendwo um ein paar Leute aussteigen zu lassen.
Als wir danach wieder losfahren wollten kristalisierte sich ein neues Problem heraus. Der Busfahrer wuergte den Bus ein paar mal ab und die Schaltung und Kupplung des Busses hoerte sich recht ungesund An. Probelm: Die Handbremse wollte sich nicht mehr loesen. So blieben wir also erneut stecken, diesemal aber an ein einer einsamen kleinen Huette am Highway umgeben von Schnee bei -5 Grad Celsius.
Wir waren ja bereits drei Stunden auf der Strasse gewesen und genau solang brauchte auch der Ersatzbus um von Denver anzuschippern.
Ich kann euch aber beruhigen, wir sind in der Nacht nicht jaemmerlich erfrohren und auch in Vegas sind wir irgendwann mal angekommen.




Las Vegas ist definitiv eine Begegnung der besonderen Art. Alles blinkt und glitzert, Leute sitzen um 7 Uhr morgends mit Kaffe und Kippe am Spielautomaten. Zwielichtige Spielfilmhelden huschen durch die Strassen und man weiss nie ob sie nur Geld fuer Fotos wollen oder ob sie die gleichen den Geldbeuten stehlen.Haufenweise Maenner tragen T-Shirts mit der Aufschrift Girls-Girls-Girls druecken dir kleine pornographische Bildchen in die Hand:" Angelina, special availiable for 35$.



Vegas hat aber naturlich auch seine schoenen Seiten. Fremont Street ist beeindruckend mit der groessten "Lichtanzeigetafel" der Welt. Die gesamte Strasse ist ueberdacht und das Dach verwandelt sich bei Nacht zu einem gigantischen Bildschirm.Der interessanteste Teil der Stadt ist natuerlich der Mainstrip, welche in unzaeligen Filmen gezeigt wird.
Natuerlich waren wir in allen Hotels der Ocean-Film, standen vor der Bellagio Wassershow (Ocean 11 Abspann), waren nochmals in New York und genossen ein Oster-Abendessen in Paris.



Im Grunde gibt es ueber Vegas aber nicht viel zu erzaehlen, da wir in den Staten ja noch nicht im Legal Age (21) sind konnten wir leider keine 2$ Coronas/99c Magaritas trinken und so blieb uns nichts anderes uebrig als zu shopen, essen und "glotzen"...


Eine Sache die mir an Vegas besonders gefallen hat, war dass es relativ nah am Grand Canyon liegt. Also haben wir und eine Tour zum Canyon gegoennt.Sweet Tours hat uns um 7 Uhr morgens an unserem Hotel mit Fruehstuck im Bus begruesst. Die Fahrt morgend dauerte ein bisschen mehr als fuenf Stunden. Wir machen Stops am Hooverdamm und einer bekannten Stadt an der Route 66. Auch durchquerten wir eine Zeitzone und eine Staatengrenze auf diesem kleinen Tagestrip. But finally we arrived, Ladies and Gentleman:" The Grand Canyon!
Atemberaubende weiten und tiefen. Das Gestein in der Gegend ist sehr weich, sodass sich der Colorado River ueber Millionen von Jahren durch den Fels gefressen hat. Es wurde so viel Material abgetragen dass der Canyon heute tiefen bis ueber einer Meile (knapp zwei Km) erreicht.
Nach drei Stunden am Krater gings dann wieder langsam Heim, wieder eine kurze 4 stuendige Busfahrt.


Um 9 waren wir wieder in Vegas, der 14-Stunden Tripp wird uns beiden auf immer in Erinnerung bleiben! Spaeter in der Nacht sind wir dann mit dem Greyhound nach La gefahren, dieses Mal erfolgreich!
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