Mittwoch, 7. April 2010

Nach fast einer Woche im grossen Apfel


We love New York!!!
Das erkennt man schon von Weitem, wenn man uns sieht. Wir sind naemlich bereits am ersten Tag den unzaehligen Souvenier-Shops verfallen und haben uns mit den typischen New York-Pullis und T-Shirts eingekleidet...jajaja, diese Stadt ist einfach der pure Wahnsinn! Aber mal ganz von vorne:



Zunaechst trafen wir uns naemlich mit Nikos Verwandten, die ziemlich weit ausserhalb in Smithtown auf Long Island wohnen. Wir schlossen sie von Anfang an in unsere Herzen und sie machen wirklich alles, um die Zeit fuer uns so schoen wie nur moeglich zu gestalten. Dazu gehoeren unzaehlige Fahrdienste zum Bahnhof (die Fahrt von Smithtown nach Manhattan dauert stolze eineinhalb Stunden), Einladungen zum Fruehstueck in griechische Lokale und natuerlich in das stadtbekannte Outback-Steakhouse, taegliche Auffuellungen unseres Kuehlschranks und mehrere Stunden an Internetrecherche, damit wir auch ganz sicher die richtigen Oeffnungszeiten der New Yorker Museen wissen. Auf den Punkt gebracht: wir leben hier wie im Paradies. Das tut zur Abwechslung mal richtig gut und ein Greyhoundbus ist wahrscheinlich das, was wir waehrend unserer Zeit hier am wenigsten vermisst haben...Unser erster Tag in Manhattan war wettertechnisch der schlechteste.



Ausgerechnet an diesem Tag entschieden wir uns, das Empire State Building zu besteigen bzw. zu beaufzugen (ist echt krass, dass man hier um 20$ aermer wird, nur weil man eine halbe Minute Aufzug fahren will...). Nach anfaenglicher Freude ueber die kurzen Wartezeiten merkten wir schon bald, warum wir dort oben fast alleine waren: Mehr als 50Meter konnte man naemlich vor lauter Nebel und Wolken ueberhaupt nicht sehen. Tja, aber hauptsache mal oben gewesen sein, dachten wir uns. Und als wir am naechsten Tag bei strahlendem Sonnenschein auf dem “Top of the Rock” bzw. Rockefeller Center standen, merkten wir, dass diese Aussicht wahrscheinlich noch viel mehr zu bieten hat, da man schliesslich so das Empire State Building wunderschoen darin eingefuegt bestaunen kann.







Weitere Ziele in den ersten Tagen waren natuerlich Chinatown (Niko hat sich kaum wieder einkriegen koennen und schliesslich landeten wir trotz Sparplaenen doch wieder in einem Restaurant und assen eine halbe Peking-Ente ;)


Little Italy, das Guggenheim Museum, Gran Central Station, Wall Street, Central Park (erstaunlich, wie dort der Laerm der Grossstadt ploetzlich zu verstummen scheint) und Ground Zero, wo gerade ein World Trade Center-Memorial Museum gebaut wird, waren auch sehr eindrucksvoll!






Morgen stehen das MoMa, die Fahrt zur Statue of Liberty, das Natural History Museum und vielleicht noch eine Broadway-Show auf dem Programm. New York ist wirklich eine der tollsten Staedte, die ich jemals gesehen habe und eines ist sicher:langweilig wird es uns hier nicht und der Abschied wird uns nicht ganz so leicht fallen.



Dafuer haben wir gestern einen sehr erschwinglichen Flug gebucht und muessen unseren Zeitplan in den Saaten etwas straffer gestalten. Am 11.April gehts naemlich von LA in den Sueden direkt nach Guatemala City. Von dort beginnt eine weitere abenteuerliche Busreise mit dem Ziel QUITO, wo wir uns mit unserem alten Freund und Kammeraden Markus treffen wollen. Wie legendaer und genial das jedoch sein wird; davon berichten wir, wenn es soweit ist!







Ach ja, fast haette ich es vergessen: Unser Ausflug nach Montauk, ein kleines Stranddoerflein am hintersten Zipfel von Long Island, das in dem wunderbaren Film ”Vergiss mein nicht (zu deutsch)/Eternal Sunshine” eine entscheidende Rolle spielt und wo am Ende Kate Winslet und Jim Carry doch noch zueinander finden. Wie schoen!! Wie schoen es dort jedoch im richtigen Leben ist, das seht ihr hoffentlich an den Fotos!

PS: Hostel-Internet zieht keine Wurst vom Teller!










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