Donnerstag, 22. April 2010

Mr Six and Mr Namer auf der Entertainment Parade






























Unsere allerletzte Fahrt mit dem Greyhoundbus war zugleich auch die kuerzeste und eindrucksvollste. Wir hatten das Gefuehl, direkt im Ghetto zu sein und so sah auch unsere Ankunft in Los Angeles aus. Dunkle, ungemuetliche Strassen, zwielichtig aussehende Leute, die uns mit unseren Rucksaecken skeptisch beaeugten-> nix mit Glamour und Sternchenrummel. Lange blieben wir natuerlich nicht in dieser Gegend. Wir nahmen den ersten Bus zum Hostel, das direkt am Strand von Santa Monica lag und stolze 30Dollar fuer eine Nacht im Zehner-Dorm verlangte...Ueber den Strand und das unglaublich schoene sommerliche Wetter in Californien freuten wir uns jedoch besonders; die langen Hosen wurden erstmal ganz unten im Rucksack verstaut. Unser erstes Ziel war auf meinen Wunsch natuerlich HOLLYWOOD! Im Madame Tussauds stuerzten wir uns wie alle Touris auf die Stars und knipsten ordentlich drauf los. Der Boulevard mitsamt Walk of Fame sahen jedoch nicht ansatzweise so beeindruckend aus wie in der Glotze. Eigentlich ist es eine Strasse wie jede andere, nur mit etwas mehr Souveniershops. An den naechsten beiden Tagen gaben wir uns ganz der Vergnuegungssucht hin: Universal Studios UND Six Flags Magic Mountain. Die Universal Studios waren super, besonders die Studio Tour und der Mega-Simpsons-Simulator im Krustyland haben uns sehr gut gefallen. Bei der Studiotour sahen wir Kullissen und Drehorte von Filmen wie War of the World, Jurassic Park, King Kong und natuerlich die WISTERIA LANE aus Desperate Housewifes!!! jaja, ich weiss genau, wer gerade vor Neid erblasst ;)

Auf dem Six Flags Mountain stellten wir mal wieder fest, dass der Europa Park einfach durch nichts getoppt werden kann. An schwindelerregenden Rollercoastern fehlte es zwar nicht, dafuer aber an geschmackvollem Desing und Stil. Aus den Lautsprechern droehnten alte Songs von Destinys Child und Britney Spears, ueber die sich die Amis jedoch besonders freuten. Es war irgendwie alles so dahingerotzt und somit etwas lieblos. Perfekt wurde unser Tag jedoch durch den sogenannte Flash Pass Platinum, mit dem wir die Wartezeit auf ein Minimum reduzieren und sogar zwei Mal hintereinander fahren konnten. Bei den anderen Gaesten brachte uns das ein paar boese Blicke ein, aber nur so hat sich der Park gelohnt. Sonst haetten wir bei Wartezeiten von bis zu 3 Stunden gerademal 4 anstatt 17 Bahnen fahren koennen.

An genialen Couchsurfern hat es in LA auch nicht gefehlt, wir wohnten bei einem indischen und absolut reisewuetigen Paerchen, das uns mit ihrem Jeep durch die Gegend fuhren und uns die Stadt zeigten. Unvergesslich wurde die Runde Ring of Fire, bei der unsere neuen, einfallsreichen Spitznamen (s.Ueberschrift) entstanden.
Eines Abends war es jedoch vorbei mit der Uebeltaeterei und Sej und Rahul brachten uns ohne Umwege zum Flughafen von LA. Von dort aus ging es dann ueber Florida nach GUATEMALA CITY, was sich als DER Kulturschock ueberhaupt herausstellte.
Doch davon spaeter, ihr habt bestimmt schon gemerkt, dass die Blogeintraege etwas auf sich warten lassen,seit wir in Zentralamerika sind.
Das liegt natuerlich an den nicht immer zur Verfuegung stehenden Internetverbindunge...aber wir geben uns Muehe und melden uns so bald es geht wieder mit neuen Updates.


















































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